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Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit Schlaf. Ein gesunder Schlaf ist eine wichtige Säule für unsere körperliche, seelische und geistige Leistungsfähigkeit. Ganz entscheidend beeinflusst ein guter Schlaf damit auch unser allgemeines Wohlbefinden. Nur im Schlaf kann der Mensch Erholung und Regeneration finden.
Schlafstörungen werden oft nicht ernst genommen und als Bagatellbeschwerden abgetan. Dabei kann gestörter Schlaf unter Umständen schwere gesundheitliche Folgen haben, z.B. Herz-Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen, Bluthochdruck, ein geschwächtes Immunsystem, Depressionen sowie eine verminderte geistige Leistungsfähigkeit. Zudem ist Übermüdung eine der Hauptursachen für Unfälle.
Schlechter Schlaf kann viele Ursachen haben. Wichtig ist, dass die äußeren Bedingungen einen ungestörten Schlaf zulassen.
1. Bedingung: Die richtige Matratze: Eine Investition in gute Betten belohnt Sie tagsüber mit Vitalität und Wohlbefinden. Eine gute Matratze darf nicht zu hart, aber auch nicht zu weich sein. Entscheidend ist die sogenannte »Punktelastizität«, das heißt die Matratze soll z.B. an Schultern und Hüften punktgenau nachgeben und an der Taille unterstützen. Besitzen Sie bereits eine Matratze, dann empfehlen wir Ihnen für noch mehr Schlafkomfort eine Matratzenauflage aus viskoelastischem Mineralschaum.
2. Bedingung: Das richtige Kopfkissen: Wie man sich bettet, so schläft man. Ein gutes Kopfkissen, das sich der Kopf- und Nackenmuskulatur optimal anpasst – egal in welcher Schlafposition Sie liegen – kann maßgeblich einem gesunden und erholsamen Schlaf zuträglich sein.
3. Bedingung: Die richtige Bettwäsche: Microfaser-Bettwäsche saugt mehr Feuchtigkeit auf als jede Baumwollfaser. Das ist eine ideale Voraussetzung für höchsten Schlafkomfort. Auch für Allergiker ist Microfaser-Bettwäsche ideal geeignet, da sie keine Grundlage für Bakterien und Hausstaubmilben bietet.
Weitere Tipps für einen erholsamen Schlaf:
- Zum Schlafen ist eine Raumtemperatur von etwa 18 Grad ideal, mindestens sollten es 16 Grad sein. - Helle Raumfarben sind günstig, aber eine gute Abdunkelung des Schlafzimmers sowie ein ruhiges Zimmer sind viel wichtiger. Sogenannte „Lichtwecker“ begünstigen ein harmonisches Einschlafen und Wachwerden. Sie vermindern abends das Licht langsam und morgens umgekehrt.
- Eine gute Lüftung, besonders vor dem zu Bett gehen, sorgt für genügend Sauerstoff und die richtige Raumfeuchte, die etwa 50 % betragen sollte. Am besten die Fenster morgens und abends 5 – 10 Minuten ganz öffnen.
- Etwa ein Drittel des Lebens verbringen wir mit Schlaf. Eine Investition in gute Betten ist nicht nur nachts angenehm, sie belohnt Sie tagsüber mit Vitalität und Wohlbefinden. Zu wenig oder schlechter Schlaf sind die Ursachen für viele Leiden. - Essen Sie abends nur noch leichte Mahlzeiten, je früher, je besser (möglichst nicht mehr nach 19 Uhr). Trinken Sie tagsüber reichlich (mindestens 1,5 – 2 Liter, besser mehr). Aber eine halbe Stunde vor dem zu Bett gehen sollten Sie nichts mehr trinken.
- Erwachsene benötigen bis zu 8 Stunden Schlaf, abnehmend mit dem Alter; ab 50 Jahren oft nur noch 6 Stunden oder weniger. - Wenn Sie sich tagsüber fit und ausgeruht fühlen, reichte der Schlaf, auch wenn Ihre Schlafzeit kürzer ist als üblich. Ganz normal: Tiefschlafphasen und Phasen mit oberflächlichem Schlaf wechseln sich (in 5 Stufen) ab und zwar etwa im Takt von jeweils gut 90 Minuten.
- Günstig zum Einschlafen sind Spaziergänge an der frischen Luft, Lesen oder einfach Musikhören – ganz nach individuellen Wünschen. Viel Bewegung tagsüber fördert den Schlaf, aber nicht mehr kurz vor dem zu Bett gehen.
- Schlafmittel die rein pflanzlich sind, wie Baldrian, Hopfen und Melisse, können helfen. Die Wirkung setzt aber oft erst nach einiger Zeit ein und nicht schon bei der ersten Einnahme. Stärkere Mittel sollten möglichst nur für kurze Zeit eingenommen werden. Bei dauerhaften Schlafstörungen ist es wichtig, die Ursache durch Ihren Arzt oder eines der rund 200 deutschen Schlafzentren ausfindig zu machen, um gezielt für Abhilfe zu sorgen.
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