Wärme & Massage
Warum sind Massagen eigentlich so beliebt? Richtig: Keine Anstrengung, aber Entspannung, verbesserte Durchblutung und mehr Wohlbefinden. Der Stand der Technik macht aus den modernen Massagegeräten Ihren ganz privaten Masseur.
Ebenso positive Effekte lassen sich auch durch Wärmetherapie erzielen. Fühlen Sie sich einfach nur wohl:
Durch Wärme wird der Stoffwechsel im Körper angeregt. Der Transport von Sauerstoff, Nährstoffen, Antikörpern usw. wird mobilisiert. Die Abwehrkräfte werden gesteigert und Schmerzen können gelindert werden. Die Dehnfähigkeit des Gewebes wird verbessert, ebenso wie die Regenerationsfähigkeit des Körpers. Empfohlen wird die Wärmetherapie besonders bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, z.B bei Arthrose, Wirbelsäulensyndromen und Verspannungen. Auch bei Atemwegserkrankungen, beginnenden Infekten und bei Nervösität sind gute Erfolge bekannt.
Im Rahmen der klassischen Naturheilverfahren gehören Massagen zur Bewegungstherapie. Da sich der Patient selbst dabei nicht anstrengen muss und schnell eine gute Entspannung, Durchblutung und Wohlbefinden erreicht, wird die Massage als so angenehm empfunden.
Massiert wird meist mit den Händen von Masseuren oder auch mit Hilfsmitteln, wie modernen Massagegeräten, die mit sanfter Vibration oder der intensiveren Rollenmassage die echte Handmassage möglichst effizient nachbildet.
Die Massagewirkungen sind wissenschaftlich recht gut untersucht. Neben einer verbesserten Durchblutung der Haut können auch die inneren Organe profitieren, denn durch die Nervenbahnen gibt es Verbindungen des Körpers von außen nach innen über eindeutige Reflexzonen.
Einsatzmöglichkeiten sind bevorzugt: Schmerzhafte Muskelverspannungen und -verhärtungen, Kopfschmerzen, Reizdarm, Asthma, Kreuzschmerzen, Erschöpfungssyndrome oder einfach zur Verbesserung des Wohlbefindens, Aussehens und der Ausstrahlung. Auch ein erhöhter Spiegel des „Glückshormons“ Serotonin wurde nachgewiesen, so dass Massagen auch gegen Depression und Niedergeschlagenheit zu empfehlen sind, besonders in der dunklen Jahreszeit.
Zur klassischen Massage gehören: Streichen, Kneten, Reiben, Klopfen und Vibrieren. Es gibt zahlreiche klassische Massagetechniken. Auch die aus dem asiatischen kommende Shiatsu Massage erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Um die verbesserte Durchblutung und Entspannung möglichst lange aufrecht zu erhalten, empfiehlt sich nach der Massage eine Ruhepause von 10 oder besser 20 Minuten.
Gegenanzeigen: So angenehm Massagen im Allgemeinen auch sind, bei frischen Verletzungen sowie bei Haut-, Venen- und Gelenkentzündungen sollte tunlichst drauf verzichtet werden.
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