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Blutzuckermessung

Der Blutzucker wird aus einer Blutprobe, meist aus Kapillarblut gemessen. Als Maßeinheit dient in den meisten Ländern die Einheit mmol/l (Millimol pro Liter). Da die Umstellung in den alten Bundesländern seit 1954 nie durchgeführt wurde, wird dort immer noch mit der veralteten Einheit mg/dl (Milligramm pro Deziliter) gemessen. Ebenso verhält es sich u. a. in den USA, Frankreich und in Japan. Aus diesem Grund gibt es Messgeräte, die das Ergebnis wahlweise in mg/dl oder in mmol/l anzeigen. Da der Umrechnungsfaktor zwischen beiden Einheiten größer als die üblichen Schwankungen des Blutzuckerspiegels ist, kann man die Maßeinheit schon anhand der Größenordnung des abgelesenen Wertes erkennen (< 25 → mmol/l und > 25 → mg/dl). Umrechnung: 1 mmol/l = 18,0182 mg/dl Der Blutzuckerspiegel kann heutzutage mit kleinen Messgeräten sehr schnell bestimmt werden. Dabei gibt es unterschiedliche Messmethoden. (Siehe auch Messmethoden!)

Body-Balance-Tec

Das US-patentierte BODY-BALANCE-TEC ® -Sitzgelenk zeichnet sich durch optimale ergonomische Eigenschaften aus: extreme Sitzneigeverstellbarkeit nach vorne Bei einer Verlagerung des Schwerpunktes nach hinten geht die Sitzfläche parallel mit Körperbewegungen zur Seite werden mitgemacht Armlehnen des Stuhles folgen dem seitlichen Kippmoment der Stuhlsitzfläche Zusammenspiel der Rückenlehne und der beweglichen Sitzfläche spezielle ergonomische Ausformungen des Sitzpolsters

Baumwoll-Piqué

Als Piqué (auch Pikee) bezeichnet man einen Textilstoff, dessen Oberfläche sich durch abwechselnd erhöhte und vertiefte Stellen auszeichnet. Bezeichnet man ihn als Baumwoll-Piqué, wurde er aus Baumwolle hergestellt. Dies ist zumeist der Fall. Das Gewebe hat eine waffelartige Struktur, wobei die einzelnen Waffeln unterschiedlich groß sind, so dass der Stoff dementsprechend feiner oder gröber aussehen kann. Das Gewebe ist angenehm weich aber auch sehr pflegeleicht und langlebig. Einsatz findet es in den Bereichen Kleidung, Wäsche und Heimtextilien.

Blutzucker

Im Allgemeinen versteht man unter dem Begriff Blutzucker die Höhe des Glukoseanteils im Blut – dieser wird auch als Blutzucker- oder Glukosespiegel bezeichnet. Die Glukose stellt den wichtigsten Energielieferanten des Körpers dar, den vor allem die roten Blutkörperchen und das Nierenmark zur Energiegewinnung benötigen. Bei einigen Typ-2-Diabetikern reichte die Messung des Urinzuckers aus – da dieser jedoch nur Aufschluss drauf gibt, ob der Blutzuckerwert über der Nierenschwelle (> 180mg/dl bzw.  > 10mmol/l) liegt, ermitteln diese ihre Werte auch über den Blutzucker. Für den Insulin spritzenden Diabetiker hingegen ist es jedoch notwendig, dass er den genauen Wert seines Blutzuckers kennt, da er sie zur Berechnung seiner Insulindosis und zur Erkennung und Prophylaxe von Unterzuckerungen und auch Überzuckerungen benötigt.

Bankdrücken

Bankdrücken ist die Grundübung des allgemeinen Krafttrainings. Im Bodybuilding kommt das Bankdrücken vor allem zum Einsatz, um die Brustmuskeln zu trainieren.  Außerdem ist das Bankdrücken eine Disziplin im Kraftdreikampf – neben Kniebeugen und Kreuzheben. Bankdrücken lässt sich auf unterschiedliche Weise durchführen, Grundlage ist jedoch immer die Hantelbank, auf der man liegt oder sitzt und von der ausgehend man Gewichte an Hantelstangen von sich wegdrückt. So lässt sich Bankdrücken sowohl mit kurzen als auch mit langen Hanteln, auf einer flachen oder geneigten Bank (Schrägbankdrücken oder Negativ-Bankdrücke) ausführen. Je enger die Gewichte zusammengestellt werden, desto mehr trainiert die Übung den Trizeps. In der Bodybuilder-Szene ist besonders das Schrägbankdrücken  beliebt, also das Hantelstemmen auf einer positiv geneigten Bank. Viele Sportler gehen davon aus, dass diese Variante besonders effektiv für die Stärkung der  Brustmuskeln ist. Wissenschaftlich ist diese Annahme jedoch nicht fundiert.

Bonellbox

Als Bonellbox bezeichnet man ein Untergestellt eines Boxspringbettes, das mit Bonellfedern gefüllt ist, also über einen Bonellfederkern verfügt. Durch eine Verbindung mit Drähten zwischen den einzelnen Bonellfedern wird Druck sehr gut auf eine größere Fläche verteilt, man spricht davon, dass Bonellfedern ‚flächenelastisch‘ reagieren. Die für Bonellfederkerne typische Federung in der gesamten Fläche, die auch als ‚Mitschwingen‘ beschrieben wird, sorgt für ein besonders komfortables Liegegefühl, so wie wir es aus guten Hotels kennen, die häufig mit diesem Federkern-Typ arbeiten.

Boxspringbett

Ein Boxspringbett besteht aus 2 oder (häufiger) 3 genau aufeinander abgestimmten Komponenten: einem Untergestellt, dem sogenannten Boxspring, der Matratze und (in der Regel) einem zusätzlichen Topper. Das Ergebnis ist ein komplettes Bettsystem, das sowohl hohen Liege- bzw. Schlafkomfort als auch eine gesunde Unterstützung des Körpers sicherstellt. Außerdem punkten Boxspringbetten mit ihrer hochwertigen Optik und einer besonders hohen Liegefläche, was das Aufstehen und Hinlegen deutlich vereinfacht.

Beincurler

Beincurler sind Trainingsgerät-Elemente für die unteren Gliedmaßen. In Kombination mit einer Kraftmaschine oder einer Multibank lassen sich die sogenannten Beinbeugen absolvieren, eine isolierte Übung, die im Liegen oder Stehen ausgeführt wird. Die Übung eignet sich besonders für die Oberschenkelmuskulatur, die untere Rückenmuskulatur und den Gesäßmuskel. Die Übung am Beincurler sieht folgendermaßen aus: Sie sitzen so auf dem Gerät, dass die Füße auf der vorn angebrachten Fußrolle liegen. Ihre Oberschenkel sind durch eine Beinstütze und die bewegliche Fußrolle fixiert. Halt finden Sie durch die angebrachten Griffe. Nun drücken Sie die Fußrolle nach unten, bis Ihre Unterschenkel einen 90° Winkel zum Boden bilden. Ausatmen – und die Beine wieder in die Ausgangsposition bringen. Beginnen Sie die Übung mit leichten Gewichten.

Baumwolle

Sie ist umweltfreundlich, atmungsaktiv, hautfreundlich (verursacht keine Allergien), kann gut Feuchtigkeit aufnehmen, verfilzt nicht, bleibt weich und ist gut zu reinigen. Allerdings ist sie im Gegensatz zu synthetischen Fasern knitteranfällig. Oft werden synthetische Fasern hinzu gegeben, da ein solches Mischgewebe knitterfreier und strapazierfähiger ist.

Beidarmiges Rudern

Die Sportübung „beidarmiges Rudern“ wird mit Gewichten absolviert und lässt sich hervorragend zu Hause auf einer Hantelbank durchführen. Ziehen Sie dafür die Gewichte mit den Armen langsam und so weit es geht nach oben. Ziehen Sie die Schulterblätter zusammenz und halten sie zwei Sekunden lang das Gewicht. Dann langsam absenken. Diese Bewegung etwa fünf bis zehn Mal wiederholen. Diese Übung ist besonders für die obere Rückenpartie geeignet, da die dort liegenden Muskeln den Großteil der Haltearbeit leisten müssen.

Biokeramik

Der Begriff Biokeramik setzt sich aus den Wörtern „Bio“ und „Keramik“ zusammen. „Bio“ steht in diesem Fall für lebendiges, organisches Material, „Keramik“ für nicht-metallisches, nicht organisches Material. Biokeramik ist ein Produkt, das aus unterschiedlichen Mineralien besteht. Wird diese Biokeramik zermahlen und ihr eine flüssige Faser beigemischt, entsteht eine biokeramische Faser. Diese besondere Textilstruktur kann Körperwärme aufnehmen und sie gleichmäßig an den Körper wieder abgeben. Als Folge kann die Durchblutung verbessert, der Stoffwechsel angeregt und der Abtransport von Schlacken beschleunigt werden. 

Bettkomponenten

Warum Sie ganzheitliche Schlafsysteme bevorzugen sollten Auf das Zusammenspiel der Bettkomponenten kommt es an: Das Wichtigste ist eine gute Matratze, z.B. aus viskoelastischem Material, das sich punktgenau Ihrer Körperform anpasst, am besten ergänzt um eine punktgenau nachgebende viskoelastische Auflage, die einfach auf Ihre vorhandene Matratze gelegt wird. Für die heiße Sommerzeit ist eine Auflage aus 3D-Abstandsgewebe eine „kühlende“ Wohltat. So vermeiden Sie übermäßiges Schwitzen. Eine gute Matratze sollte durch ein flexibles Lattenrost ergänzt werden, das nicht teuer sein muss. Wer noch mehr Komfort will, wählt ein elektrisch verstellbares Lattenrost mit flexibler Lattenaufhängung. Elastische Matratzen (z.B. aus Visko- oder Kaltschaum) eignen sich für verstellbare Lattenroste besonders gut. Federkernmatratzen sind für eine Verstellung weniger geeignet und zumindest für motorisch verstellbare Lattenroste ungeeignet.  Besonders zu empfehlen ist auch ein anatomisch geformtes Kopfkissen, das eine gute „Punktelastizität“ aufweist, um am Kopf wohlig nachzugeben und den Nacken gut zu unterstützen, so dass Verspannungen und Rückenprobleme vermieden werden. Auch hier eignen sich viskoelastische Kissen besonders gut. Ideal sind Kopfkissen, die genau Ihrer Nackengröße angepasst werden können, z.B. durch Herausnehmen der Mittelschicht. Als Oberbetten sind „Vierjahreszeitenbetten“, die z.B. auch als Combi-Betten bezeichnet werden, sehr flexibel. Sie bestehen aus 2 Bettdecken: die dünnere Decke für den Hochsommer, die dickere für die Übergangszeit und beide zusammengeknöpft für die sehr kalte Jahreszeit. Das heute am meisten eingesetze Füllmaterial ist Polyester. Neuerdings gibt es sogar sehr temperaturregulierende Füllungen, wie z.B. die Wunderfaser Thinsulate, die extrem leicht ist und Feuchtigkeit nicht aufnimmt, sondern sofort an die Luft abgibt. Immerhin schwitzen wir täglich 1 Liter wieder aus. Daunen sind zwar herrlich kuschelig, nehmen aber Feuchtigkeit auf. Sie werden nur noch von Menschen bevorzugt, die unbedingt Naturprodukte wünschen. Die feinen Mikrofaserbezüge sind heute schon recht preisgünstig für Oberbetten oder als Spannbettlaken zu erwerben. Sie haben den Vorteil, dass sie sehr dicht sind - oft dichter als Seide - und von Hausstaubmilben kaum zu durchdringen sind. Temperaturausgleichende Bezüge bietet die Faser Outlast.  Besonders wichtig: Alle Materialien sollten ökologisch getestet sein und das Öko-Zeichen „Textiles Vertrauen“ besitzen.

Body-Mass-Index

Der BMI ist die Maßzahl zur Bewertung des Körpergewichts. Dafür wird die Körpermasse in den Kontext der Körpergröße gesetzt. Der BMI ist jedoch lediglich ein grober Richtwert, denn er berücksichtigt weder Statur,  Geschlecht noch die individuelle Fett- und Muskelmasse des Menschen. Der Normal-Index liegt bei 18,5 bis 24,9 BMI. Und so berechnen Sie Ihren persönlichen BMI: Teilen Sie Ihr Gewicht (in gerundeten kg) durch Ihre Körpergröße (in cm) zum Quadrat. Beispiel: BMI = 64/1682 = 24,5  

Bandscheibe

Der Mensch besitzt 23 Bandscheiben, die sich zwischen den Wirbeln der Wirbelsäule befinden. Jede einzelne davon besteht aus einem äußeren Faserknorpelring mit einem Gallertkern, der den Ring in Form hält. Je nachdem, wie schwer ein Mensch ist, ist der Druck auf die einzelne Bandscheibe größer oder kleiner. Dieser wird abgefangen von der gesamten Wirbelsäule. Sie besteht aus 25 beweglichen Gliedern vom Nacken bis zum Kreuz. Zwischen diesen Abschnitten fangen die Bandscheiben wie Stoßdämpfer den Druck ab. Aufgrund dieser Funktion lastet auf ihnen das gesamte Gewicht des Oberkörpers. Das halten nur gesunde und intakte Bandscheiben aus. Leiden die Bandscheiben hingegen unter Disfunktionen, ist die stabile Rückenhaltung nicht mehr gewährleistet. Regelmäßige Übungen und ein rückenfreundlicher Lebensstil beugen Abnutzungen und Schädigungen vor.

Ballonreifen

Ballonreifen ist die Bezeichnung für eine etwas breitere Reifenart (etwa 45 bis 66mm). Der Vorteil des Ballonreifens ist, dass er auch bei geringerem Druck gut zu fahren ist und Vibrationen oder Erschütterungen besser abfedert als dünnere Reifen.