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Die Laktoseintoleranz beschreibt eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, auf Grund derer Milch und Milchprodukte nicht oder nur schlecht verdaut und damit vertragen werden können. Wie der Name schon sagt, geht es konkret um die enthaltene Laktose, also den Milchzucker. Um diesen abzubauen, benötigt der Körper das Enzym Laktase und eben dieses Enzym fehlt Menschen mit einer Laktoseintoleranz. Der Mangel tritt in unterschiedlichem Maße auf, so dass manche Betroffene Milchprodukte in kleinen Mengen noch gut vertragen und erst ab einer gewissen Menge Beschwerden bekommen, während andere bereits bei kleinsten Mengen mit Bauchschmerzen und Co. zu kämpfen haben. Wenngleich eine unerkannte Laktoseintoleranz die Lebensqualität erheblich einschränken kann, handelt es sich nicht um eine Krankheit und eine Laktoseintoleranz ist auch nicht gefährlich.

Anzeichen Laktoseintoleranz

Wie für Lebensmittelunverträglichkeiten typisch, führt auch bei einer Laktoseintoleranz der Verzehr von Milch oder Milchprodukten in der Regel schon kurz nach dem Verzehr zu typischen Beschwerden. Da der Milchzucker aufgrund des fehlenden Enzyms Laktase nicht aufgespalten wird, wird es von Darmbakterien verwertet, was (u.a.) zur Entstehung von Gasen führt. Dieser Prozess führt zu verschiedenen artverwandten Magenbeschwerden, wie Bläh- oder Völlegefühlen, schmerzhaften und lauten Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall oder auch Erbrechen. Vereinzelt werden auch ein träger Darm bzw. Verstopfung als Symptome bei Laktoseintoleranz beobachtet.

Diagnose Laktoseintoleranz – Symptome richtig bewerten

Die Laktoseintoleranz lässt sich vergleichsweise einfach diagnostizieren. Treten bei Ihnen regelmäßig die oben beschriebenen Symptome bzw. Beschwerden auf, achten Sie eine Weile gezielt darauf, was sie vorher gegessen haben. Haben Sie Milch(produkte im Verdacht), lassen Sie diese eine Weile weg und beobachten Sie, was passiert. Anders herum funktioniert das Spiel natürlich auch. Trinken Sie ein Glas Milch und warten Sie ab. Beginnt es maximal 30 bis 60 Minuten nach dem Verzehr in Ihrem Bauch zu rumoren, ist eine Unverträglichkeit sehr wahrscheinlich. Genügt Ihnen eine gründliche Eigendiagnose nicht, können Sie auch beim Arzt einen Test machen. Diesen müssen Sie in der Regel zwar selber bezahlen, dafür ist er aber sehr unkompliziert und gibt Ihnen rasch konkreten Aufschluss. Wichtiger als die Frage ob oder ob Sie nicht an einer Laktoseunverträglichkeit leiden, ist aber die Frage, wie stark Ihr Körper reagiert. Bei vielen Betroffenen ist es nämlich nicht nötig, strikt auf Milch und Milchprodukte zu verzichten, sondern geringe Mengen, wie sie z. B. in Joghurt enthalten sind, können problemlos verdaut werden. Hierfür gibt es leider kein Patentrezept, sondern Sie müssen sich an die Sache ‚rantasten‘. Informieren Sie sich zunächst über den Laktosegehalt verschiedenster Lebensmittel und testen Sie dann aus, wie viel erlaubt ist und ab welcher Menge ihr Körper „nein, danke!“ sagt.

Laktoseintoleranz Ursachen

Die Ursache für die stark eingeschränkte Fähigkeit, Milchprodukte zu verdauen, ist bekannt: Das fehlende Enzym Laktase ist der Grund dafür, dass der Milchzucker nicht aufgespalten werden kann. So weit, so unstrittig. Betroffene möchten allerdings viel lieber wissen, warum gerade Ihnen dieses Enzym fehlt, während andere einen Liter Kakao schlürfen. Die etwas unbefriedigende Antwort lautet: Wir wissen es nicht genau. Oder eigentlich eher: Wir wissen nicht genau, warum einige Menschen NICHT laktoseintolerant sind. Denn die mit ca. 2 Jahren beginnende und dann fortschreitende Abnahme des Enzyms Laktase ist eigentlich völlig normal und betrifft weltweit sehr viele Menschen. In Asien und Afrika etwa ist der Verzehr von Kuhmilch-Produkten völlig unüblich, da der Großteil der Bevölkerung diese nicht verträgt.

Laktoseintoleranz Behandlung

Eine Behandlung für Laktoseintoleranz gibt es nicht. Haben Sie Milchprodukte zu sich genommen, müssen Sie die Situation wohl oder übel aussitzen. Um die Folgeerscheinungen einer zu vermeiden, gibt es zwei Wege: 1) Laktose konsequent meiden, 2) vor dem Verzehr künstlich hergestellte Laktose einnehmen. Ob Sie sich für einen dieser Wege entscheiden oder mit einer Kombination am besten fahren, finden Sie selbst heraus. Grundsätzlich sorgt die Tatsache, dass so viele Menschen mit diesem Problem zu tun haben, für eine große Auswahl an laktosefreien Alternativen. Anders als vor einigen Jahrzehnten, ist es heute daher meist kein Problem mehr, auf Laktose zu verzichten. Möchten Sie aber auf den Geschmack nicht verzichten, können die besagten Laktase-Tabletten Ihnen gute Dienste erweisen.

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