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Stoffwechsel: Was genau bewirkt er und wie kurbel ich ihn an?

Stoffwechsel kennt jeder – zumindest meinen das die meisten Menschen…und irren sich. Von Stoffwechsel wird zwar häufig gesprochen, jedoch genauso häufig wird der Begriff falsch verwendet. Also was ist der Stoffwechsel eigentlich und kann ich ihn überhaupt ankurbeln?

Stoffwechsel = Verdauung?

Viele Menschen, die von Stoffwechsel sprechen, meinen eigentlich die Verdauung. Aber Stoffwechsel ist nicht das gleiche wie Verdauung. Im Grunde gibt es auch nicht den einen Stoffwechsel; unser Stoffwechsel, auchMetabolismus genannt, ist ein biochemischer Vorgang, der in allen Körperzellen stattfindet. Kurz: in jeder einzelnen Körperzelle werden die zugeführten Nährstoffe verstoffwechselt, d.h. abgebaut, umgebaut und zu neuen Stoffen aufgebaut. Damit die Vielzahl an lebensnotwendigen Vorgängen im Körper richtig funktioniert, nutzt unser Körper die Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, die er über die Nahrung aufnimmt.

Unser wichtigstes Stoffwechselorgan ist die Leber, aber auch unser Hormon- und Nervensystem spielen eine wichtige Rolle, da über Hormone und Enzyme der Stoffwechsel wesentlich gesteuert wird. Zudem beeinflussen äußere Faktoren, wie z.B. die Temperatur,unseren Stoffwechsel.

Der Stoffwechsel hält den Körper am Leben

Unser Körper benötigt Energie um seine Aufgaben erfüllen zu können. Diese Energie wird ihm über die Nahrung mit den Makronährstoffen Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße zugeführt. Jetzt kommt die Verdauung ins Spiel, denn die Nährstoffe müssen in Magen und Darm in ihre Bestandteile zerlegt werden um überhaupt in den Blutkreislauf zu gelangen. Über die Blutbahnen werden die zerkleinertenNährstoffe im ganzen Körper verteilt und zu den Zellen transportiert, wo diese Nährstoffe wie auch Mineralien in eigenen Stoffwechselprozessen verarbeitet werden. Von diesen verschiedenen Stoffwechseln stammen die Begriffe Kohlenhydratstoffwechsel, Eiweißstoffwechsel, Fettstoffwechsel und Mineralstoffwechsel.

Neben der Energiegewinnung dienen sie dem Körper, je nach Funktion, zum Muskelaufbau, zur Bildung von Hormonen und Enzymen und für den Aufbau der Knochen.

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Unser Körper benötigt Energie um seine Aufgaben erfüllen zu können. Diese Energie wird ihm über die Nahrung mit den Makronährstoffen Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße zugeführt. Jetzt kommt die Verdauung ins Spiel, denn die Nährstoffe müssen in Magen und Darm in ihre Bestandteile zerlegt werden um überhaupt in den Blutkreislauf zu gelangen. Über die Blutbahnen werden die zerkleinertenNährstoffe im ganzen Körper verteilt und zu den Zellen transportiert, wo diese Nährstoffe wie auch Mineralien in eigenen Stoffwechselprozessen verarbeitet werden. Von diesen verschiedenen Stoffwechseln stammen die Begriffe Kohlenhydratstoffwechsel, Eiweißstoffwechsel, Fettstoffwechsel und Mineralstoffwechsel. Neben der Energiegewinnung dienen sie dem Körper, je nach Funktion, zum Muskelaufbau, zur Bildung von Hormonen und Enzymen und für den Aufbau der Knochen.

Bestimmte Faktoren beeinflussen den Stoffwechsel

Der Stoffwechsel bestimmt unter anderem unser Gewicht zu einem großen Teil; je aktiver er ist, desto schlanker sind die Menschen und desto leichter können Sie abnehmen. Mit einem trägen Stoffwechsel fällt Abnehmen schwerer und die betroffenen Menschen neigen eher zum Übergewicht. Neben dem Alter spielt auch das Geschlecht eine Rolle: jüngere Menschen haben einen schnelleren Stoffwechsel und auch Männer verbrennen mehr Energie, da sie häufig mehr Muskelmasse als Frauen haben. Eine ungesunde Ernährung, Diäten und zu wenig Bewegung wirken sich oft negativ auf den Stoffwechsel aus. Gewisse Erkrankungen, wie z.B. die Schilddrüsenunterfunktion, können für einen langsamen Stoffwechsel verantwortlich sein.

Ein gesunder Stoffwechsel bringt Einiges

Ob Sie gesund leben, schneller abnehmen, die Fettverbrennung steigern und sich im eigenen Körper wohl fühlen möchten – all das ist nur mit einemintakten Stoffwechsel möglich. Denn die gesamten biochemischen Vorgänge, die in unserem Körper ablaufen,bedeuten nichts anderes als unsere Gesundheit. Ein gesunder Stoffwechselrhythmus senkt die Gefahren von gesundheitlichen Risiken, ist er hingegen gestört kann unser Organismus durcheinandergeraten.Die einzelnen Vorgänge greifen so eng ineinander, dass eine Störung die nächste nach sich zieht. Beim metabolischen Syndrom z.B. wird Übergewicht von Bluthochdruck sowie erhöhten Blutzucker- und Blutfettwerten begleitet. Gute Gründe den Stoffwechsel in Schwung zu halten.

Ihr Stoffwechsel lässt sich ankurbeln

Um unsere Körperfunktionen zu erhalten, brauchen wir Menschen unterschiedlich viel Energie. Einige Menschen verbrauchen in Ruhe mehr Energie als andere, haben also einen höheren Grundumsatz. Daher kann man den Energieverbrauch im Ruhemodus auch nicht erhöhen.Umso wichtiger also für ausreichend Bewegung zu sorgen, damit der Stoffwechsel angeregt wird. Mit Sport und einer gesunden Ernährung können wir unserenEnergieverbrauch und somit unseren Energiestoffwechsel nämlich ankurbeln und steigern.Achten Sie auch darauf, dass die Räume in denen Sie sich aufhalten nicht überheizt sind und lüften Sie öfters mal. Denn je wärmer wir es haben, desto weniger muss unser Stoffwechsel arbeiten um die ideale Körpertemperatur von 36,6 Grad zu halten. Und Sauerstoff ist unerlässlich für die Zelle um den Stoffwechsel überhaupt durchführen zu können.

Achten Sie auf eine bewusste Ernährung

Eine ballaststoffreiche, gesunde Ernährung mit Lebensmitteln mit einer hohen Nährstoffdichte kann Ihren Stoffwechsel anregen. Dazu gehören Obst und Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte sowie fettarmes Fleisch und Fisch. Obst bietet den weiteren Vorteil, dass es viel Vitamin C enthält, das ebenfalls Einfluss auf einen gesunden Stoffwechsel hat. Falsch ist es zu Hungern, denn wird der Organismus mit Nährstoffen unterversorgt, sorgt er dafür, dass die Stoffwechsel-Aktivität der inneren Organe stark heruntergefahren wird. In einem solchen Sparmodus wird viel weniger Energie verbraucht und zudem werden die Muskeln, unser größter Energieverwerter, abgebaut.

Bewegen Sie sich mehr

Um Ihren Stoffwechsel so richtig in Schwung zu bringen, eignet sich am besten Sport. Dadurch verbrennen Sie nicht nur mehr Energie sondern bauen auch Muskeln auf, die selbst in Ruhe Energie verbrauchen. Ideal sind also Kräftigungsübungen zum Muskelaufbau und Ausdauertraining wie Joggen, Radfahren und Schwimmen. Neuere Erkenntnisse zeigen, dass Sport nach Feierabend allein die negativen Auswirkungen der langen Inaktivität bei sitzenden Tätigkeiten tagsüber nicht ausgleichen kann. Nutzen Sie also die Möglichkeiten, die Ihnen Ihr (Berufs-)Alltag bietet um mehr Bewegung in Ihren Tagesablauf zu integrieren!

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