Gesundheitstipp April

Jetzt ist es offiziell: Der April ist da und damit können wir den Winter definitiv abhaken. Das bisschen April-Wetter, das uns jetzt noch bevorsteht, wird uns nun auch nichts mehr anhaben und wir können fit und gesund in die schönste Zeit des Jahres starten! Damit dies auch ohne Umwege gelingt, stellen wir Ihnen hier unsere besten Tipps zusammen, mit denen Sie ohne Allergien, Schnupfen und Co. durch den April kommen!

Die Themen im Überblick:

Endspurt gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Achtung Allergiegefahr – So schließen Sie Frieden mit Pollen

Saisonal essen im April

Dem April-Wetter trotzen – So sparen Sie sich Ihre April-Erkältung

 

Endspurt gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Je nach Wetterlage kann auch der April noch stark von extremer Müdigkeit und gefühlt unbegründeten Stimmungsschwankungen geprägt sein. Wenn nämlich im März die Temperaturen noch sehr niedrig bleiben oder nach dem ersten Ansteigen wieder stark abfallen, beginnt unser Hormonhaushalt im schlechtesten Fall von vorn damit, ‚auf Frühling umzustellen‘.

Aber keine Bange, die aus dem März bewährten Tricks helfen Ihnen auch im April, der Frühjahrsmüdigkeit die kalte Schulter zu zeigen. Halten Sie sich an folgende Regeln, bleiben Sie fit und gut gelaunt!

Regel  1: Bewegen, bewegen, bewegen! radtour-300px

Wer rastet, der rostet – im Frühling ganz besonders. Also: Nutzen Sie jede Chance, sich zu bewegen. Starten Sie mit etwas Gymnastik in den Tag, sparen Sie sich im Büro die Raucherpause und ersetzen Sie sie gegen eine kleine Runde ums Gebäude, verabreden Sie sich zum Sport, begrüßen Sie den Frühling mit einem täglichen Spaziergang.

Regel  2: Trotzen Sie der Müdigkeit!

Auch wenn Sie wirklich müde sind, versuchen Sie, Ihr Schlafpensum nicht anzupassen, es wird Ihnen nicht guttun, ganz ehrlich. Auch wenn es schwer fällt, tun Sie das Gegenteil und bekämpfen Sie die Antriebslosigkeit mit Aktivität!

Regel 3: Essen Sie sich fit!

Man kann es eigentlich nicht oft genug sagen: Wenn Sie Ihren Körper mit allem versorgen, was er braucht und ihm im Gegenzug unnötige Belastungen durch zu viel Fett, Zucker und Co. ersparen, läuft er zur Höchstleistung auf. Wer weiß, dass er Probleme mit Frühjahrsmüdigkeit hat, sollte daher in dieser Zeit ganz besonders auf seine Ernährung achten. Probieren Sie es aus, der Unterschied ist erstaunlich.

pollen-staub-300pxAchtung Allergiegefahr – So schließen Sie Frieden mit Pollen

Wer mit Pollen-Allergien zu kämpfen hat, freut sich im Zweifel über den beginnenden Frühling eher nicht so sehr. Im April beginnt die Pollen-Hochsaison und damit für so manchen Allergiker der reinste Spießroutenlauf. Dabei muss das nicht sein! Mit einer guten Kombination aus den richtigen Medikamenten und einigen passenden Verhaltensweisen können Sie den April trotz Pollen-Allergie genießen.

Gefahr erkannt, Gefahr (fast) gebannt

Der erste Schritt im sinnvollen Umgang mit einer Allergie ist die eindeutige Bestimmung. Leider reagieren die wenigsten nur auf eine Pollenart, dennoch sollten Sie schon wissen, welche Pollen Sie nun genau meiden müssen und welche Ihnen gar nichts Böses wollen. Lassen sie daher beim Arzt testen, welche Allergene Ihnen das Leben schwer machen. Mit diesem Wissen im Gepäck können Sie viel gezielter gegen Allergie-Reaktionen vorgehen.

Anti-Allergie-Speiseplan

Und wieder punktet gesunde Ernährung. Denn auch beim Thema Pollen-Allergie können Sie mit der richtigen Ernährung durchaus positiven Einfluss auf Ihr Wohlbefinden nehmen und die Symptome Ihrer Allergie(n) deutlich abmildern.

Was Ihr Körper jetzt ganz besonders braucht, sind die Vitamine C, B6 und D sowie Zink und Magnesium. Also: Lassen Sie sich viel Obst und Gemüse schmecken, setzen Sie auf Fisch und (Wal)nüsse und achten Sie generell darauf, tierische Produkte, genau wie Haferflocken und jede Menge Vollkornprodukte zu sich zu nehmen. Vitamin D stellt der Körper bekanntlich selbst her, sofern ihm dafür die ausreichende Menge an Sonnenlicht zur Verfügung steht, also: Raus ins Tageslicht!

Und auch etwas Verzicht sollten Sie in der Hochphase der Pollen-Saison üben, denn histaminhaltige Lebensmittel haben sich für Allergiker als schwierig erwiesen. Die Gefahr ist groß, dass der Verzehr von beispielsweise Fleisch, Milchprodukten und Alkohol die Symptome Ihrer Allergie verstärken werden.

5 einfache Anti-Allergie Tricks im Alltag

Manchmal sind es nur minimale Anpassungen im Verhalten, die Allergikern die ersehnte Linderung verschaffen. Hier einige sehr einfache, aber überaus wirkungsvolle Tipps:

  • Nutzen Sie Regenschauer! Sobald es draußen anfängt, zu tröpfeln, sollten Sie hellhörig werden. Denn ein Schauer ist für Allergiker durchaus ein Grund zur Freude. Der Regen macht den umherfliegenden Pollen erstmal den Garaus und bietet Ihnen eine prima Gelegenheit zum Lüften oder – direkt nach dem Schauer – für etwas unbeschwerte Zeit im Freien.
  • Verlegen Sie Ihre Sporteinheit nach drinnen oder ins Freibad! Zugegeben, im Freien macht der Sport definitiv mehr Spaß, aber wenn der Pollenflug auf volle Touren kommt, sollten Allergiker lieber verzichten. Ausnahme: Schwimmender Weise sind Sie vor Pollen weitgehend sicher. Im Wasser können also auch Allergiker Ihren Draußen-Sport unbehelligt betreiben.
  • Pollen nicht mit ins Schlafzimmer nehmen! Tagsüber setzen sich unweigerlich Pollen in unserer Kleidung und auch den Haaren fest. Bringen Sie daher Ihre Anziehsachen nicht mit ins Schlafzimmer und waschen Sie sich idealer Weise abends die Haare. Sie werden sehen: So schläft es sich gleich wieder besser.
  • Pollen aus dem Gesicht waschen! Einfach aber wirksam: Waschen Sie sich mehrmals täglich das Gesicht mit klarem Wasser.
  • Saugen lassen! Ganz praktisch: Wenn möglich, sollten Sie in der Pollen-Hochphase aufs Saugen verzichten. Vielleicht kann jmd. anderes diese Pflicht für ein paar Wochen übernehmen?

Medikamente gegen Pollenallergie pollen-allergie-therapie-300px

Wer stark unter seiner Allergie zu leiden hat, sollte nicht den Ehrgeiz haben, auf Hilfe vom Arzt zu verzichten. Es gibt heute gute Medikamente, die – nach Absprache mit dem Arzt – bedenkenlos eingenommen werden können und für Betroffene ein wahrer Segen sind. Oft helfen bereits Nasensprays oder Inhalatoren mit Meersalzlösungen, die ganz ohne chemische Zusätze auskommen. Wenn das nicht reicht, können verschiedene Tabletten Allergikern die ersehnte Linderung verschaffen. Sprechen Sie die Einnahme aber auf jeden Fall mit Ihrem Arzt ab, um Fehl- oder Überdosierungen zu vermeiden.

Saisonal essen im April

Noch ist das Angebot an saisonalem Obst und Gemüse begrenzt, aber auch im Monat April gibt es bereits eine ordentliche Auswahl an frischen Waren direkt vom Bauern um die Ecke, die Sie sich schmecken lassen können und sollten.

Saisonales Obst und Gemüse im April

Rhabarber-Freunde lieben den April. Denn jetzt geht die Rhabarber-Ernte los, lassen Sie es sich schmecken! Davon abgesehen ist das Angebot an frischem regionalem Obst zugegebener Maßen im April noch etwas mau. Zum Glück lassen sich Äpfel bekanntlich bestens lagern und versorgen Sie auch im April mit wichtigen Vitaminen.

Beim Gemüse ist die Auswahl schon größer. Besonders Spargel-Liebhaber kommen schon im April auf Ihre Kosten, wenn die Sonne und die Temperaturen es gut mit uns meinen. Ansonsten gleicht das regionale Angebot an frisch geerntetem Gemüse dem im März: Greifen Sie zu Champignons und  Lauch und lassen Sie sich den April schmecken! Auch hier steht Ihnen zusätzlich noch Lagerware zur Verfügung, die das saisonale Gemüseangebot im April abrundet: Butterrüben, Kartoffeln, Möhren, Pastinaken, Rote Beete, Rotkohl, Weißkohl und Zwiebeln stellen einen leckeren und abwechslungsreichen Speiseplan sicher.

Saisonaler Salat im April

Frisch vom Feld stehen Ihnen im April Chicorée, Feldsalat, Portulak und Rucola zur Verfügung. Allesamt lecker und gesund, sollten Sie diese saisonalen Salate reichlich in Ihren Speiseplan integrieren. Das freut nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch Ihren Geldbeutel und die Umwelt.

Dem April-Wetter trotzen – So sparen Sie sich Ihre April-Erkältung

Viele Menschen denken: Wenn ich den Februar überstanden habe, ist die Erkältungs-Gefahr gebannt. Leider falsch. Die Erkältungssaison dauert von Oktober bis April, daran ändern  auch die ersten wärmeren Frühlingstage nichts. Im Gegenteil, oft sind sie es, die uns zum Verhängnis werden. Denn kaum sind die Temperaturen ein paar Mal in angenehme Sphären gestiegen, werden wir leichtsinnig und kleiden uns nicht mehr passend – leider auch dann, wenn die Temperaturen wieder sinken.

Für ein starkes Immunsystem: Gesunde Ernährung und reichlich Bewegung

Eigentlich wissen wir es ja, aber ein letztes Mal: Für ein gesundes, starkes Immunsystem, das Erkältungsviren und Co. locker die Stirn bieten kann, sind vor allem zwei Dinge vonnöten: Eine gesunde Ernährung und viel Bewegung.

Nicht so selbstverständlich wie man denkt: Auf April-Wetter gefasst sein

Eigentlich wissen wir ja, dass der April macht, was er will. Dennoch wundern wir uns Jahr für Jahr, wenn es montags stürmt, dienstags die Sonne lacht und es an Mittwoch schneit. Diese klassischen Schwankungen in der Witterung und auch bei den Temperaturen sind zwar berühmt berüchtigt, deshalb aber nicht weniger tückisch, denn sie verlangen unserem Immunsystem und unserer klamottentechnischen Vorausschau einiges ab. Sorgen Sie daher vor und deponieren Sie Schal, Mütze und Jacke im Auto, im Büro, in der Sporttasche oder wo auch immer es am meisten Sinn macht. Denn auch wenn der April uns den einen oder anderen Tag mit waschechtem T-Shirt-Wetter schenkt, sinken die Temperaturen spätestens gegen Abend wieder in den Keller und am nächsten Tag kann wettertechnisch schon wieder komplett die Welt untergehen.