Gut gelaunt und fit in den Herbst – So haben Stimmungstief und Erkältung keine Chance!

Wenn der Sommer sich langsam aber sicher verabschiedet, scheint er unsere gute Laune sowie die tapfersten Abwehrkräfte oftmals gleich mitzunehmen. Kaum werden die Tage kürzer, fühlen wir uns weniger fit, plagen uns mit schlechter Stimmung und fühlen auch prompt schon das erste Kratzen im Hals. Aber keine Sorge, diesem Schicksal muss sich niemand einfach so ergeben, es gibt einfache Tricks und wirksame Mittel und Wege sowohl der nahenden Winterdepression als auch ungeliebten grippalen Infekten ein Schnippchen zu schlagen. Wir verraten Sie Ihnen!

Die Themen im Überblick:

Winterdepression besser verstehen und aktiv vermeiden

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Der Volksmund sagt Winterdepression, Ärzte sprechen von einer SAD, einer saisonal abhängigen Depression. Gemeint ist ein extremes Stimmungstief, in das Menschen im Winter fallen und das unter anderem mit Antrieblosigkeit, Müdigkeit, dem Verlust des Appetits (selten auch mit ungezügeltem Essverhalten) und dem Wunsch, sich sozial kaum noch zu integrieren einhergeht. Wenngleich wir den Begriff der Winterdepression umgangssprachlich oft etwas leichtfertig in den Mund nehmen und damit meist auch keine ganz ernstzunehmende Erkrankung meinen, sollten wir uns bewusst machen, dass Betroffene mitunter extrem unter den Symptomen einer Winterdepression leiden. Dabei muss das nicht sein, denn unabhängig, ob die Erkrankung stark oder nur ganz leicht ausgeprägt ist, gibt es wirksame Mechanismen und Behandlungsmethoden, die in aller Regel rasche Erfolge bringen – in den allermeisten Fällen ganz ohne den Einsatz von Medikamenten.

Die Gründe einer Winterdepression

Wenngleich die saisonal abhängige Depression medizinisch seit Jahren anerkannt und entsprechend auch recht gut erforscht ist, weiß man bis heute nicht exakt, was zu den depressiven Gefühlen führt. Fest scheint zu stehen, was wir ohnehin wissen: Werden die Tage kürzer, schlägt uns das fehlende Tageslicht aufs Gemüt. Der Mangel an Tageslicht bzw. die Umkehr im Verhältnis von hellen zu dunklen Stunden löst im Körper ein hormonelles Ungleichgewicht aus, das die beschriebenen Symptome auslöst.

Wege zur Vermeidung oder Überwindung einer Winterdepression

Das Gute am winterlichen Stimmungstief: Wir können ihm relativ einfach entgegenwirken. Anders als beispielsweise ‚echte‘ Depressionen, schlagen Therapien sehr schnell an und mit einigen einfachen Verhaltensweisen bekommen Sie das Problem gut in den Griff und kommen gutgelaunt durch Herbst und Winter.

Sonne und frische Luft tankensenioren-haengen-baum

Angesichts der Tatsache, dass es vor allem das fehlende Tageslicht ist, das zur schlechten Stimmung im Winter führt, liegt die erste und wichtigste Strategie für bessere Laune im Herbst und Winter auf der Hand: Nutzen Sie die hellen Stunden und verbringen Sie Zeit im Freien! Zugegeben, das ist oft leichter gesagt als getan, aber seien auch Sie ehrlich, es ist auch nicht  unmöglich. Lassen Sie sich von sinkenden Temperaturen oder einem kleinen Schauer nicht abschrecken, mit der passenden Kleidung tut ein Spaziergang auch dann gut, wenn das Wetter nicht ganz unserer Definition von „ideal“ entspricht.

Einen Versuch wert: Tageslichtleuchten

Zwar ist die Zahl der Studien über die sogenannten Tageslichtleuchten noch begrenzt, doch empfehlen inzwischen immer mehr überzeugte Nutzer wie auch Ärzte diese besonderen Lampen zur Steigerung des Wohlbefindens. Das Geheimnis: Die Lampen imitieren das Lichtspektrum des natürlichen Lichtes so überzeugend, dass sie es sogar schaffen, im Körper ähnliches Reaktionen auszulösen wie ‚echtes‘ Sonnenlicht. So empfinden Anwender schon nach wenigen Wochen regelmäßiger Anwendung spürbare Verbesserungen Ihrer Beschwerden. Besonders praktisch: Die cleveren Leuchten lassen sich ganz einfach in den Alltag integrieren. Ob bei der Arbeit oder morgens beim Frühstück: Eine halbe Stunde sitzt oder steht wohl wirklich jeder mal still und kann sich in dieser Zeit ganz nebenbei vom intensiven und dadurch wohltuenden künstlichen Licht ‚berieseln‘ lassen.

Wie so oft: Gute Ernährung hilft!

Man kann es wirklich nicht oft genug sagen, eine gesunde, ausgewogene Ernährung wirkt sich fast auf alle Bereiche unseres Körpers positiv aus und kaum eine Krankheit oder Beschwerde lässt sich mit gesunder Kost nicht etwas rascher überwinden. Dies gilt auch für den ungeliebten Winterblues. Versorgen Sie Ihren Körper daher ganz besonders im Herbst mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen und knabbern Sie auf dem Sofa lieber Nüsschen und Obst als Schokolade und Chips. Sie werden den Unterschied bemerken, ein gut versorgter Körper kommt mit dem Wechsel der Jahreszeiten sehr viel besser zurecht als einer, dem Vitamine fehlen, der dafür aber mit zu viel Fett in der Nahrung kämpfen muss.

Wind und Wetter trotzen – So machen Sie Ihr Immunsystem stark

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Die beste Nachricht vorweg: Sofern Sie die oben genannten Tipps beachten, haben Sie für ein starkes Immunsystem schon einmal die beste Basis geschaffen. Eine gute Ernährung und viel Bewegung im Freien sind schon fast die halbe Miete. Wir geben Ihnen einige weitere Tipps, mit denen Sie Ihr Immunsystem in Höchstform bringen und halten – so können Ihnen verregnete Tage und hustende Büro-Kollegen nur wenig anhaben.

Gelassenheit rein – Stress raus

Eigentlich gilt diese Maxime zu jeder Jahreszeit, aber ganz besonders im Herbst sollten Sie auf sich aufpassen und sofort gegensteuern, wenn Sie merken, dass Ihnen der Stress über den Kopf wächst. Man darf auch mal „Nein!“ sagen, keine Lust haben und die eine oder andere Verpflichtung sausen lassen, um sich etwas Entspannung und Zeit für sich selbst zu gönnen.

Sport, Sport, SportFrau-walken-herbst

Man kann es nicht oft genug sagen: Sport tut gut! Besonders Ausdauersport wirkt wie ein wahrer Turbo für unser Immunsystem. Also: Gehen Sie joggen, fahren Sie Rad und ziehen Sie ein paar Bahnen im Schwimmbad! Ihr Immunsystem wird es Ihnen danken und Sie gut durch die kalte Jahreszeit bringen.

Schlafen Sie gut

Sie haben das Gefühl, als bräuchten Sie im Übergang vom Sommer zum Herbst plötzlich mehr Schlaf? Kann schon sein. Tun Sie Ihrem Körper den Gefallen und gönnen Sie sich in diesem Fall einfach die eine oder andere Stunde mehr. Denn für ein gesundes Immunsystem ist ausreichend Schlaf von entscheidender Bedeutung.

Frische Luft bitte – auch in der Wohnung

Schön war die Zeit…als die Sonne schien und man den ganzen Tag das Fenster auf Kipp lassen konnte. Dieser Luxus ist uns im Herbst und Winter leider eher selten vergönnt. Umso wichtiger ist es, dass wir regelmäßig lüften. Denn trockene Heizungsluft macht nicht nur Kopfschmerzen, sondern erhöht auch die Gefahr der Übertragung einer Infektion. Also: Besonders im Büro sollten Sie das Lüften auch an kalten Tagen niemals ausfallen lassen.

Fahrrad statt Bus und Bahnmann-rennrad-weg-arbeit

Eine der wohl meistverhassten Begleiterscheinungen der sinkenden Temperaturen: In öffentlichen Verkehrsmitteln scheint plötzlich nur noch gehustet, geschnieft und genießt zu werden. Ersparen Sie sich diesen Viren-Hindernis-Lauf und steigen Sie aufs Fahrrad um. Damit schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie bauen ganz ohne Zeitverlust etwas Bewegung in Ihren Alltag ein und setzen sich einer ordentlichen Portion Krankheitserreger weniger aus.

Schlafzimmer: nicht zu kalt, bitte!

Viele Menschen sträuben sich möglichst lange davor, das Fenster vor dem Schlafengehen zu schließen. Verständlich, die meisten schlafen bei geöffnetem Fenster und entsprechend frischer Luft besser. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie die frische Luft nicht gegen eine angemessene Temperatur eintauschen. Unter 18 °C sollten die Temperaturen nicht sinken. Lüften Sie vor dem Schlafen noch einmal kräftig durch und drehen Sie im Zweifel die Heizung leicht auf. Schlafen in zu kalten Räumen bedeutet für unser Immunsystem einen Kraftakt, den wir ihm lieber ersparen sollten.

Hände waschen nicht vergessen

Statistiken lügen bekanntlich nicht. Und diese besagen, dass 5 maliges Händewaschen am Tag die Gefahr, sich zu erkalten, halbieren kann! Also: Gewöhnen Sie sich das gründliche Waschen der Hände einfach regelmäßig an – vor dem Essen, nach dem Nach-Haus-Kommen, nach dem Gang zum Snack-Automaten…

Die schönsten Seiten des Herbstes – Über Bratäpfel und Kürbis-Schnitzereien

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Wissen Sie, was auch unglaublich gut gegen schlechte Laune im Herbst hilft? All das, was uns im Sommer so sehr gefehlt hat, weil man es (so richtig gut) nur im Herbst und Winter machen kann! Wir haben Ihnen die schönsten Herbst-Klassiker zusammengestellt, ist hier persönlicher Favorit dabei?

Sauna – gut fürs Immunsystem, gut für die Seele

Was gibt es Schöneres als an kalten Nieselabenden in der Sauna zu sitzen, zu schwitzen und die Seele einfach mal baumeln zu lassen? Ganz nebenbei stärkt regelmäßiges Saunieren auch noch unser Immunsystem. Also: Schon mal über eine Heimsauna nachgedacht?

Endlich wieder Kino

An langen schönen Sommertagen ist es ja schon fast Sünde, ins Kino zu gehen. Im Herbst und Winter, wenn es draußen ohnehin kalt, nass und doof ist, können Kino-Freunde endlich wieder ohne schlechtes Gewissen oder ungebetene Kommentare von sonstwem regelmäßig in Kino gehen. Ein bequemer Sessel, eine große Tüte Popcorn und den oder die Liebste an der Seite – die kalte Jahreszeit kann so schön sein!

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Für viele das absolut Schönste am Herbst: Die große Apfel- und Pflaumenpflückerei kann losgehen! Denn im Herbst ist bekanntlich Erntezeit und nie duftet es so oft und so köstlich nach Apfel- und Pflaumenkuchen wie im Herbst.

Herbstliche Blätterpracht

Es mag kitschig klingen, aber im Grunde weiß es auch der ärgste Romantik-Verweigerer: Selten ist die Natur so schön und farbenfroh wie im Herbst. Rot, Orange, Gelb-Gold und zwar in allen Schattierungen. Genießen Sie dieses ansehnliche Spektakel und unternehmen Sie jede Menge Herbst-Spaziergänge.

Endlich keine Mücken mehr!

Was haben uns die surrenden Quälgeister den ganzen Sommer über in den Wahnsinn getrieben. Endlich ist Schluss damit! Im Herbst und Winter können wir auf Mückensprays und Fliegengitter getrost verzichten – herrlich!

Prima Wetter für kuschelige Klamotten

Noch ein Pluspunkt für den Herbst: In unseren dicken, warmen und furchtbar bequemen Kuschel-Klamotten fällt das eine oder andere Fettpölsterchen nun wirklich nicht auf. Super, dann schmecken Bratapfel, Kürbiscremesuppe und Co. gleich noch besser!

Gummistiefel und Pfützen…herbst-frau-regenschirm-stiefel-pfuetze

…Zu dieser Kombination ist nicht mehr viel zu sagen. Und der Herbst bietet uns gleich noch diverse weitere Möglichkeiten, mal wieder Kind zu sein. Drachen steigen lassen, durch Blätterhaufen laufen, Kürbisse schnitzen…suchen Sie sich etwas aus und genießen Sie die kalte Jahreszeit!