Kokosöl – Wahrer Alleskönner für Körper, Haut und Haar!?

Wer beim Thema gesunde Ernährung und natürliche Kosmetik auf dem Laufenden ist, kommt aktuell um das Thema Kokosöl kaum herum. Denn das Öl der Kokosnuss wird seit einiger Zeit in den höchsten Tönen gelobt und scheint ein richtiges ‚Allround-Talent‘ zu sein. So soll Kokosöl sich als schmackhafter und vor allem super gesunder Ersatz für fast sämtliche Fette beim Kochen eignen, unsere Haut pflegen oder sogar regenerieren und sprödem Haar zu neuem Glanz verhelfen. Selbst Tierärzte haben das Öl für sich bzw. zur Fellpflege verschiedener Vierbeiner entdeckt!

Die Themen im Überblick:

Kokos-Öl auf dem Speiseplan
Kokos-Öl als Hautpflegeprodukt
Kokos-Öl für perfektes Haar
Kokos-Öl in der Tierpflege

Kokos-Öl auf dem Speiseplan

Als neues Superfood hat sich Kokos-Öl innerhalb kurzer Zeit einen beachtlichen Ruf erarbeitet. Zu Recht wird in diesem Zusammenhang gern auf verschiedene (Natur-)Völker verwiesen, in denen die Kokosnuss regelmäßig und in großen Mengen verzehrt wird, und deren Gesundheit die Forschung staunen lässt.

Unter anderem soll das gesunde Öl vorbeugend gegen verschiedene Krankheiten, wie sogar Krebs wirken und die Fähigkeit haben, Keime, Pilze und Bakterien abzutöten und so die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten reduzieren. Selbst die Hirnfunktion könne angeregt und die Zellalterung verlangsam werden.

Ist Kokos-Öl so gut wie sein Ruf, hätte es sich den Namen als Superfood also wahrlich verdient. Auch beim genauen Blick auf die Inhaltsstoffe des Kokos-Öls wird schnell klar, warum es in so kurzer Zeit so viele treue Verfechter gefunden hat. Das Besondere sind vor allem der hohe Anteil an mittelkettigen Fettsäuren, wie der Laurinsäure, der eine antibakterielle Wirkung sowie ein positiver Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System nachgesagt wird. Auch für  die enthaltenen Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Aminosäuren wird Kokos-Öl geschätzt.

Als Alternative zu anderen Ölen bzw. Fetten hat sich das weißliche Fett aber  auch aufgrund seines süßlich-exotischen Geschmacks durchgesetzt. So eignet es sich zum Backen, Kochen und Braten und bietet sowohl geschmacklich als auch gesundheitlich einen besonderen Mehrwert!

Kokos-Öl als Hautpflegeprodukt

Schon lange nutzt man Kokos-Öl als Bestandteil hochwertiger Kosmetikprodukte. Aus gutem Grund. Allerdings muss es ehrlicher Weise keine teure Creme sein, sondern tatsächlich hat sich auch das reine Kokos-Öl (ja, das gleiche, das Sie auch zum Kochen verwenden!) als überaus wirksames Hautpflegeprodukt erwiesen. Dabei scheint die Spannweite der Anwendungsmöglichkeiten enorm, da begeisterte Nutzer nicht nur von geschmeidiger Haut schwärmen, sondern sogar schwören, dass Kokosöl bei den verschiedensten Hautkrankheiten von Akne über Schuppenflechte bis hin zu Neurodermitis eingesetzt werden kann und sich erstaunliche Erfolge verzeichnen lassen.

Dabei ist es vor allem der feuchtigkeitsspendende Effekt des Kokos-Öls, der der Haut hilft, weich und geschmeidig zu werden oder bleiben. Überdies sagt man dem Öl aber auch eine antimikrobakterielle Wirkung nach, was die positiven Effekte bei verschiedenen Hauterkrankungen erklären könnte. So oder so ist die Spannweite der Anwendungsmöglichkeiten von Kokos-Öl enorm und reicht von unreiner oder extrem trockener Haut (wie z. B. bei einer Neurodermitis oder Schuppenflechte) über ästhetische Probleme wie Schwangerschaftsstreifen, Cellulite oder Altersflecken bis hin zu Sonnenbrand oder anderen Reizungen.

Kokos-Öl für perfektes Haar

Auch in der Haarpflege hat Kokos-Öl sich etabliert. Abermals kann man sich teure Spezialprodukte getrost sparen, indem man auf das reine Öl zurückgreift, welches auch in der Küche zum Einsatz kommt.

Leicht  vorstellbar ist der positive Effekt des Öls auf trockene oder splissige Haare. Verfechter schwören aber auch bei fettigem Haar oder Problemen mit der Kopfhaut auf Kokosöl. Die wertvollen Inhaltsstoffe und die rückfettende Wirkung des Öls sollen wahre Wunder wirken und selbst richtig kaputtes Haar wieder geschmeidig machen.

Am besten trägt man das in der Hand angewärmte Öl sorgfältig in das gewaschene Haar und auf die Kopfhaut auf und massiert das Ganze sanft ein. Anschließend wickelt man den Kopf in ein Handtuch, damit das Öl leicht warm bleibt und auf diese Weise nicht zu fest wird. Nach einer Einwirkzeit von mindestens 30 Minuten wäscht man das Öl gründlich aus.

Kokos-Öl in der Tierpflege

Was für den Menschen gut ist, kann für das Tier kaum schlecht sein. Längst haben auch Tierhalter und -Ärzte das Öl der Kokosnuss für sich bzw. Ihre Vierbeiner entdeckt. Interessanter Weise ist es vor allem der von uns

geschätzte Duft des Öls, der auf verschiedenes Ungeziefer (wunderbar) abschreckend wirken soll. Ob zur Abwehr von Mücken, Zecken oder Flöhen, die im Öl enthaltene Laurinsäure scheint ganze Arbeit zu leisten und Hunde, Katzen und Pferde von den beißenden und saugenden Quälgeistern zu befreien. Einfach ins Fell und ggf. auf die Haut des Tieres massieren – fertig!

Selbst zur innerlichen Anwendung scheint Kokos-Öl auch bei Tieren geeignet. Offenbar vertragen Hunde und Katzen bei regelmäßiger Anwendung verschiedene Lebensmittel besser. Bei Pferden soll eine bessere Verwertung der Nahrung zu beobachten sein.