Krebs vorbeugen: Ist das möglich?

Fast jeder zweite Deutsche erkrankt einmal in seinem Leben an Krebs. Immer ist die Diagnose eine wahre Schreckensmeldung – obwohl längst nicht jeder Tumor eine lebensbedrohliche Bedeutung hat. Mittlerweile ist erforscht, dass man durchaus einen gewissen Einfluss auf sein persönliches Krebsrisiko hat. Laut Expertenschätzungen ließe sich bei über 40 % der Erkrankten die Krebsdiagnose durch eine gesündere Lebensweise vermeiden.

Es lohnt sich also, die größten Risiken im Blick zu behalten und Ihren Lebensstil entsprechend anzupassen. Dies ist gar nicht so schwer wie oftmals gedacht. Unser Ratgeber soll Ihnen dafür einige wichtige Hinweise an die Hand geben.

Krebsauslösende Faktoren

Nicht in jedem Fall ist ein bestimmter Faktor oder eine bestimmte Lebensweise für den Ausbruch einer Krebserkrankung verantwortlich – jeder kennt Geschichten vom Nichtraucher, der an Krebs erkrankt und vom Raucher, der über 90 Jahre alt geworden ist. Wissenschaftliche Studien belegen jedoch, dass es vielerlei Faktoren gibt, welche die Entstehung von Tumorerkrankungen begünstigen.

Risikofaktor: Ungesunde Lebensweise

Sie werden es bereits vermutet haben – an erster Stelle der größten Risikofaktoren steht das Rauchen. Der Tabakkonsum ist nicht nur verantwortlich für Lungenkrebserkrankungen, sondern begünstigt auch viele andere Tumorarten. Eine gesunde Ernährung ist nicht nur allgemein für ein gesundes Leben entscheidend, sondern spielt auch eine wichtige Rolle bei der Entstehung von bestimmten Krebsarten, genau so wie ausreichend Bewegung. Achtet man auf beides, lässt sich Übergewicht vermeiden, welches ebenfalls im Zusammenhang mit Krebs steht. Diverse Tumore werden vom Alkoholkonsum begünstigt.

  • Rauchen (auch passiv) ist tödlich

mann-qualmt-mit-zigarette121.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr an den Folgen des Rauchens (Stand 2015). Der Tabakkonsum ist für mehr als 90 Prozent der Lungenkrebs-Erkrankungen verantwortlich, wie auch häufigster Verursacher von Rachen- und Kehlkopfkrebs. Hierzulande sterben jedes Jahr 3.300 Nichtraucher an den Folgen des Passivrauchens.

  • Lebensmittel können das Krebsrisiko sowohl steigern als auch senken

Intensive Forschungen bestätigen: Es kommt nicht nur darauf an, was gegessen wird, sondern auch wie die Energiebilanz ausfällt, also was von der am Tag aufgenommenen Energie wieder verbraucht wird. Dennoch konnte nachgewiesen werden, dass einzelne Lebensmittelgruppen sowohl risikosteigernde wie auch risikosenkende Auswirkungen haben.

  • Alkohol begünstigt die Entstehung von Tumoren

Wissenschaftlich erwiesen ist, dass Krebserkrankungen des Darms, der Brust, der Mundhöhle, des Rachenraums, des Kehlkopfs, der Speiseröhre und der Leber vom Alkoholkonsum begünstigt werden.

  • Wie ungesund ist Fleisch?

Nicht schlussendlich bewiesen, aber als wahrscheinlich gilt, dass Fleischverzehr zur Entstehung von Dickdarm- und Enddarmkrebs beiträgt sowie gepökelte Lebensmittel das Risiko für Magenkrebs erhöhen.

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  • Obst und Gemüse schützen

Der Verzehr von Obst und Gemüse besitzt schützende Auswirkungen vor Dickdarmkrebs, Speiseröhren- und Kehlkopfkrebs wie auch vor Krebs des Mund- und Rachenraums.

  • Übergewicht beeinflusst das Krebsrisiko

Laut Weltgesundheitsorganisation haben übergewichtige Menschen ein höheres Risiko an Speiseröhrenkrebs, Dickdarm- und Enddarmkrebs, Brustkrebs, Gebärmutterkörperkrebs und Nierenzellenkrebs zu erkranken.

  • Bewegen gegen Krebs

Nachweislich erkranken körperlich aktive Menschen seltener an Tumoren des Dickdarms, der Brust und der Gebärmutterschleimhaut. Bei täglicher Bewegung von mindestens einer halben Stunde, reduziert sich beispielsweise das Dickdarm- und Brustkrebsrisiko um 20-30 Prozent.

Risikofaktor: Umweltfrau-in-sonnenbank

Als Hauptrisikofaktor für Hautkrebs gilt die UV-Strahlung der Sonne, die aber auch in künstlichen Lichtquellen, wie z.B. in Solarien, enthalten ist. Auch hohe Dosen radioaktiver Strahlung können eine Krebserkrankung mit auslösen. Das radioaktive Edelgas Radon liegt nach Rauchen, allerdings mit großem Abstand, auf Platz zwei der größten Risiken für Lungenkrebs. Es kann sich in höheren Mengen in Hauskellern ansammeln, welchem man vorbeugt, indem die Kellertür geschlossen bleibt und Wohnung oder Haus regelmäßig gelüftet werden. Hauptsächlich kommt es in deutschen Mittelgebirgen und in Süddeutschland vor. Der bayerische Wald und Südbayern gehören auch zu den Gebieten, die in besonderem Maße radioaktiv belastet sind, weshalb vom Bundesamt für Strahlenschutz vorsichtshalber davon abgeraten wird, selbst gesammelte Pilze und selbst erlegtes Wild zu verspeisen.

Virale und bakterielle Infektionen können bestimmte Krebsarten begünstigen. Die chronische Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus ist eine der Hauptrisiken für Leberkrebs, wie auch die chronische Hepatitis C. Als größter Risikofaktor für Gebärmutterhalskrebs gilt eine Infektion mit Humanen Papilloma Viren, vor denen man sich als junge Frau durch eine Impfung schützen kann.

Von krebsverursachendem Benzol (Diesel) sind nicht nur Beschäftigte in der chemischen Industrie betroffen, sondern auch Menschen in Ballungsgebieten, da es auch als Beimischung im Motorkraftstoff verwendet wird und über die Kfz-Abgase in die Luft gelangt. Über Motor- und Industrieabgase gelangen auch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in die Luft. Diese befinden sich u.a. auch in Kunststoffen, Lacken und Farben wie auch in Zigarettenrauch.

auto-reifen-abgase-naturPolyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe entstehen aber auch bei der Zubereitung von Fleisch und Wurst, wie etwa beim Grillen, Rösten, Braten und Backen über offener Flamme oder mit Rauchgasen. Auch der Verzehr des verarbeiteten Fleisches steht in Zusammenhang mit Darmkrebs, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie der WHO bekannt gemacht hat. In bestimmten Schimmelpilzarten enthaltene Pilzgifte, sogenannte Aflatoxine, können bereits bei geringer aber regelmäßiger Aufnahme das Leberkrebsrisiko stark erhöhen. Eine genaue Abklärung ist auch vor der Einnahme oraler Verhütungsmittel und einer Hormontherapie gegen Wechseljahresbeschwerden sinnvoll, da die enthaltenen Östrogene und Gestagene einerseits das Risiko erhöhen an Brustkrebs und Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, andererseits minimieren sie das Risiko an Eierstockkrebs und Gebärmutterkrebs zu erkranken.

So wie man sich im Beruf nicht ohne Schutzkleidung den gefährlichen Substanzen aussetzt, kann man sich auch privat schützen. Schimmelbildung bei Lebensmitteln z.B. kann man durch die richtige Aufbewahrung verhindern. Und jeder kann für sich selbst entscheiden, ob es wirklich jeden Tag Fleisch sein muss.

Risikofaktor: Alter

Während die Lebensweise und die Umwelt zu den Faktoren gehören, die man (meist) beeinflussen bzw. vor denen man sich schützen kann, ist der größte Risikofaktor einer, auf den man keinen Einfluss hat: das Alter. Die Menschen werden immer älter, immer häufiger erkranken sie im Alter aber auch an Krebs. Mit fortschreitendem Alter versagt das Reparatursystem der Gene zunehmend, wenn sich Abschnitte in der Erbsubstanz verändern. So wird zugelassen, dass sich die Erbinformationen verfälschen und Krebszellen entstehen. Abgesehen von gewissen Ausnahmen, wie z.B. Hodenkrebs, beträgt das durchschnittliche Erkrankungsalter 69 Jahre – bei Männern und Frauen.

Welche Rolle spielen die Gene?

Krebs ist eine Krankheit der Gene, demzufolge spielen die Gene eine Rolle, welche aber häufig überschätzt wird. Erblich bedingt treten nur fünf bis zehn Prozent der Erkrankungen auf. Handelt es sich um eine angeborene (vererbte) genetische Veranlagung, tritt die Erkrankung schon in jungen Jahren auf und jede Familiengeneration ist betroffen. Haben Sie den Verdacht, dass bei Ihnen ein hohes familiäres Risiko besteht, sollten Sie regelmäßig zu Früherkennungsuntersuchungen gehen und sich intensiv beraten lassen. Die Deutsche Krebshilfe hat dazu ein Verbundprojekt „Familiärer Krebs“ an mehreren deutschen Universitäts-Zentren initiiert, das sowohl medizinische wie auch psychologische Betreuung anbietet.

Krebs aktiv vorbeugen

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Mit einer gesunden Lebensweise haben Sie die beste Möglichkeit, einer Tumorerkrankung aktiv vorzubeugen. Es gibt viele Faktoren, die Sie selbst beeinflussen können, dazu gehören ein rauchfreies Leben, eine vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung, ein normales Körpergewicht, wenig Alkoholkonsum und ein vernünftiger Umgang mit UV-Strahlen.

  • Ich rauche nicht

Verzichten Sie auf Zigaretten. Wenn Sie selbst es nicht schaffen, rauchfrei zu leben, setzen Sie zumindest nicht Ihren Partner und die Kinder dem giftigen Qualm aus.

  • Ich esse viel frisches Obst und Gemüse

Je mehr Obst und Gemüse Sie täglich essen, desto besser. Obst bietet sich hervorragend als tägliche Zwischenmahlzeit an, und mit Gemüse lässt sich manch „ungesunde“ Beilage auf dem Teller gut ersetzen. Achten Sie auf ein abwechslungsreiches Angebot. Mit frischen Säften können Sie gelegentlich eine Portion Obst und Gemüse ersetzen.

  • Ich achte auf eine ballaststoffreiche Ernährung

Sorgen Sie durch den täglichen Verzehr von Gemüse und Obst für eine ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen. Bevorzugen Sie die Vollkornvariante von Weißbrot, Brötchen, Nudeln und Reis.

  • Ich esse wenig Fleisch

Die nötigen Nährstoffe erhält Ihr Körper wenn Sie 2-3-mal die Woche kleine Mengen Fleisch essen. Bevorzugen Sie Geflügel und gehen Sie besonders mit Wurst und Gepökeltem sparsam um. Es gibt heutzutage eine Vielzahl an leckeren vegetarischen Brotaufschnitten, wozu auch Salat, Gurke und Tomate zählen.

  • Ich esse weniger Fett

Vor allem tierisches Fett sollten Sie einer gesunden Lebensweise zuliebe reduzieren und wann immer möglich durch pflanzliches Fett ersetzen. Viele Fette verstecken sich in Schokolade, Kuchen, Knabbereien, Eis und Fertiggerichten. Fast Food „gönnen“ Sie sich besser selten, da es neben vielen Kalorien auch viel Fett enthält und nur wenige Nährstoffe besitzt.

  • Ich vermeide Übergewicht

Behalten Sie, auch mit steigendem Alter, Ihr Normalgewicht. Wenn Sie übergewichtig sind, versuchen Sie Ihr Gewicht zu reduzieren und nehmen Sie vor allem nicht weiter zu. Bewegung hilft Ihnen, Ihren Energieverbrauch zu erhöhen.

  • Ich bewege mich regelmäßig

seniorin-auf-rotem-sitzballRegelmäßig bedeutet täglich und ist auch mit kleinen Veränderungen zu erreichen: steigen Sie Treppen, gehen Sie zu Fuß oder fahren Sie mit dem Fahrrad. Fangen Sie mit einer Sportart an, die Ihnen Spaß macht und vermeiden Sie Unter- oder Überforderung, bauen Sie Ihre Leistungsfähigkeit nach und nach auf.

  • Ich trinke wenig Alkohol

Trinken Sie nur wenig und vor allem nicht täglich Alkohol. Sie müssen nicht auf Alkohol verzichten, aber können z.B. das Glas Wein mit Wasser in eine Weinschorle verwandeln. Alkoholfreies Bier, Wein und Sekt schmecken ebenfalls und verhindern zudem den Kater am nächsten Morgen.

  • Ich bin achtsam mit der UV-Strahlung

Halten Sie sich nur so lange in der Sonne auf, wie sich Ihre Haut nicht rötet. Je nach Hauttyp kann dies kürzer oder länger sein. Vermeiden Sie die intensive Mittagssonne und nutzen Sie die Zeit zwischen 11 und 16 Uhr z.B. indem Sie nach dem Mittagessen eine ausgedehnte „Siesta“ halten. Schützen Sie sich stets mit einer (wasserdichten) Sonnencreme mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor und sonnendichter heller Kleidung.

Ein Solarium ist im Vergleich zur Sonne keine gesündere Alternative. Vom Sonnen im Solarium rät u.a. die Deutsche Krebshilfe grundsätzlich ab.

Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen

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Wer gesund lebt, minimiert sein Risiko an Krebs zu erkranken. Dennoch ist nicht garantiert, dass diese Krankheit bei Ihnen nicht doch irgendwann einmal ausbricht. Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen haben das Ziel, Tumore möglichst früh in ihrer Entstehung zu entdecken. Ein Tumor lässt sich in frühen Stadien oft erfolgreicher und auch sanfter behandeln als im fortgeschrittenen Stadium. Je später ein Tumor erkannt wird, desto größer ist auch die Gefahr der Entstehung von Tochtergeschwülsten.

Hautkrebs

Die Diagnose Hautkrebs erhalten nach Hochrechnungen derzeit etwa jährlich 325 von 100.000 Menschen in Deutschland. Davon handelt es sich bei der überwiegenden Mehrzahl von 290 Erkrankungen um den sogenannten „weißen Hautkrebs“, der nur sehr selten Metastasen bildet und fast immer heilbar ist. Etwa 35 Menschen erkranken jährlich am sogenannten „schwarzen Hautkrebs“, einem besonders bösartigen malignen Melanom, das früh Metastasen bildet und dann oft nicht mehr geheilt werden kann. Obwohl vor allem ältere Menschen betroffen sind, ist das Melanom im Alter zwischen 20 und 29 Jahren, die häufigste Krebsart bei Frauen und die zweithäufigste bei Männern.

Hautkrebs-Screenings bei Männern und Frauen werden ab einem Alter von 35 Jahren alle zwei Jahre von der Krankenkasse bezahlt.

Darmkrebs

Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts erhalten in Deutschland pro Jahr ca. 158 Menschen über 55 Jahren die Diagnose Darmkrebs. Es handelt sich um die dritthäufigste Tumorerkrankung bei Männern, die durchschnittlich mit 71 Jahren erkranken, und um die zweithäufigste bei Frauen, bei denen der Krebs durchschnittlich mit 75 Jahren ausbricht.

Von 50-54 Jahren bietet die Krankenkasse jährlich allen Versicherten einen Test auf verstecktes Blut im Stuhl an. Ab 55 Jahren kann man zwei Darmspiegelungen im Abstand von 10 Jahren machen lassen. Möchte man keine Darmspiegelung, bietet die Krankenkasse alle zwei Jahre einen Stuhl-Blut-Test an.

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Insgesamt gesehen die häufigste Krebserkrankung bei Frauen: Nach Schätzungen erhalten jährlich etwa 12 von 100.000 Frauen in Deutschland die Diagnose Brustkrebs. Am häufigsten betroffen sind Frauen über 50 Jahre, das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei 64 Jahren. Bei 5-10 % liegt eine erbliche Belastung vor, bei der die erkrankten Frauen ein deutlich höheres Risiko haben und auch jünger sind, wenn die Krankheit ausbricht.

Die Krankenkasse übernimmt bei Frauen ab 30 Jahren jährlich die Kosten für die Früherkennungsuntersuchung. Im Alter von 50 bis zu 69 Jahren trägt die Krankenkasse alle zwei Jahre die Kosten für eine Mammographie.

Prostatakrebs

Von 100.000 Männern erhalten jährlich, nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts, etwa 12 Männer die Diagnose Prostatakrebs. Dieser Krebs ist bei Männern die häufigste Tumorerkrankung, wobei die Erkrankungen mit steigendem Alter deutlich zunehmen. Das durchschnittliche Erkrankungsalter für Prostatakrebs liegt bei 69 Jahren.

Ab 45 Jahren können Männer jährlich eine Tastuntersuchung zur Früherkennungen von Prostatakrebs vom Arzt durchführen lassen – die Krankenkasse übernimmt die Kosten.

Gebärmutterhalskrebs

Von 100.000 Frauen in Deutschland erhalten jährlich etwa 11 Frauen die Diagnose Gebärmutterhalskrebs. Fast immer sind die sogenannten Humanen Papilloma Viren (HPV) verantwortlich, die meist beim ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen werden. Eine HPV-Infektion ist sehr häufig, etwa 50-80 % der Frauen infizieren sich mindestens einmal im Leben damit. Bis sich aus einer HPV-Infektion ein Gebärmutterhalskrebs entwickelt, dauert es durchschnittlich sieben bis zehn Jahre. Die Mehrzahl der Frauen erhält die Diagnose zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr. Wegen einer Vorstufe dieser Krebsart werden pro Jahr rund 90.000 Frauen operiert.

Frauen ab 20 Jahren wird jedes Jahr eine Abstrichuntersuchung (PAP-Test) des Gebärmutterhalses angeboten. Dieser Standardtest gehört zu den Vorsorgeuntersuchungen, die von der Krankenkasse bezahlt werden. Der sogenannte „Dünnschicht-Test“ gehört zu den Zusatzleistungen, die selbst bezahlt werden müssen. Von Experten werden beide Tests als gleichwertig eingestuft.

Eine HPV-Impfung gegen die Humanen Papilloma Viren empfiehlt sich für Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren, möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr.