Gesund durch Saunieren

Was Sie beim Saunieren für Ihre Gesundheit tun

Saunieren ist eine wahre Wohltat für Körper und Seele. Denn neben wohliger Entspannung sorgen regelmäßige Saunagänge auch für seidig weiche Haut und stärken unser Herz-Kreislauf-System sowie unsere Immunabwehr. Gerade im Winter schwören Verfechter darauf, wie gesund regelmäßige Saunabesuche sind und dass Erkältungen und Co. mit ein bisschen Schwitzen ganz leicht der Wind aus den Segeln genommen werden kann.

Sauna-Schwitzen – Echter Alleskönner!?

Dass schwitzen gesund ist, darüber sind die meisten Menschen sich einig. Welche positiven Effekte regelmäßiges Saunieren nun aber genau erzielen kann, darüber gibt es durchaus verschiedene Auffassungen. Das Wichtigste zuerst: Richtig gesund ist Saunieren nur dann, wenn Sie es regelmäßig machen. Ist dies der Fall, können Sie Ihrem Körper durch das gesunde Schwitzen auf verschiedenste Weise unterstützen. Ganz oben auf der Liste steht eine Stärkung des Immunsystems, die langfristig dazu führt, dass Sie weniger anfällig für Erkältungen und Co. werden. (Vorsicht: Saunieren hilft keinesfalls gegen Erkältungen! Hat es Sie erwischt, müssen Sie die Sauna leider eine Zeitlang meiden.)
Außerdem wirken sich regelmäßige Gänge in die Saune positiv auf unseren Stoffwechsel und unsere Kondition aus. Ein starkes Immunsystem sowie ein guter Stoffwechsel und ein intaktes Herz-Kreislauf-System können wiederum helfen, die verschiedensten Beschwerden zu lindern. Von Schlafstörungen über generelle Abgeschlagenheit und Reizbarkeit bis hin zu Kopfschmerzen und hartnäckigen Verspannungen – die positive Wirkung des Schwitzens auf unseren Organismus ist wirklich erstaunlich. Als Sahnehäubchen bleibt nach all diesen Vorzügen noch der entschlackende Effekt auf die Haut zu nennen, der Ihnen einen rosigen Teint verschafft und Ihre Haut herrlich weich macht.
Dennoch: Natürlich ist das Saunieren kein Allheilmittel. Fallen Sie bitte nicht auf das uralte Ammenmärchen herein, durch Schwitzen könne man sein Gewicht reduzieren oder einem beginnenden Infekt den Garaus machen. Natürlich verlieren Sie lediglich Wasser, kein Fett und ebenso natürlich sollten Sie Ihrem Körper die Belastung des starken Schwitzens nicht zumuten, wenn Ihr Organismus bereits geschwächt ist.

Saunieren – aber richtig!

Ob nur im Winter oder das ganze Jahr über, Saunagänge tun unserem Körper ebenso gut wie unserem seelischen Wohlbefinden. Verspannungen werden gelöst, der Kopf wird frei, der Körper gestärkt. Dennoch gibt es – wie so oft im Leben – ein paar Regeln, die wir beherzigen müssen:

  • Vor dem ersten Saunagang wird geduscht. Danach trocknen Sie sich gründlich ab, denn feuchte Haut schwitzt langsamer als trockene.
  • Behalten Sie die Zeit im Auge. Für den ersten Saunagang peilen Sie 8 – 10 Minuten an. Natürlich fühlen Sie dabei auch ein bisschen in sich hinein, Sie sollen sich die ganze Zeit wohlfühlen und nicht etwa gequält „aushalten“ bis die 10 Minuten vorbei sind. Wenn es für Sie angenehm ist, dann schwitzen Sie am besten kurz aber heftig. Zum Ende des Saunaganges begeben Sie sich wieder auf die unterste Stufe und setzen sich (statt zu liegen). So kann sich ihr Kreislauf wieder an die aufrechte Haltung gewöhnen.
  • Nach dem Schwitzen kommt die Abkühlung. Hartgesottene springen ins kalte Becken. Wenn Ihnen das zu viel des Kalten ist, dann gießen Sie das kalte Wasser zunächst über das rechte Fußgelenk und arbeiten sich dann über die Beine und Arme in Richtung Körpermitte und Herz vor.

Auch wenn Sie sich nun geradezu beschwingt fühlen, ist es nach dem Schwitzen Zeit für die wichtige Ruhephase. Womöglich merken Sie es zunächst gar nicht, aber Ihr Körper kann während dieser Zeit (mind. so lange wie der Saunagang) schnell auskühlen. Mit einem Bademantel oder einer Decke ist dieses Problem aber leicht zu umgehen.