Wärmetherapie

Natürlich schmerzfrei werden

Eine Wärmetherapie wird in der Regel auf die betroffene Körperpartie lokal begrenzt. Die thermale Einwirkung regt dort die Durchblutung an und optimiert die körpereigenen Heilungsprozesse. Hauptsächlich hat sich die Wärmetherapie gegen Schmerzen der Gelenke, verschiedener Muskelgruppen oder der Organe bewährt. Besonders geeignet sind Infrarotlampen, warme Luft, Moor in Fangopackungen oder heiße Wickel.

Die ganzheitliche Wirkung der Wärmetherapie

Die sanfte Behandlung mit Wärmepackungen wirkt sowohl auf der Haut, als auch in den tiefen Gewebs- und Muskelschichten. In der Folge der Wärmeeinwirkung öffnen sich die Blutkapillaren und ermöglichen eine bessere Durchblutung. Durch diesen Beschleunigungsprozess gelangen Heilungsstoffe schneller zu verletztem oder schmerzendem Gewebe, Schadstoffe und Abfallprodukte werden schneller abgebaut.

Wohltuende Entspannung durch spezifische Reaktionen im Körper

Die primär nutzbare Wirkung von Wärme ist eine unmittelbare Entspannung der Muskeln. Durch den verstärkten Blutfluss, einen verbesserten Sauerstofftransport und die schnelle Nährstoffaufnahme können Nähr- und Heilstoffe schneller im Körper wirken. Durch die Körpererwärmung soll außerdem das Immunsystem gestärkt werden.

Für jedes Problem die passende Anwendung

Ob Heiße Rolle, Schlammpackung oder diverse heiße Bäder – die Wärmetherapie kann wahre Wunder wirken. Für die heißen Wickel rollen Sie ein Frotteehandtuch zu einem Trichter und gießen in die Öffnung heißes Wasser. Legen Sie die Wickel in kurzen Intervallen auf die schmerzende Körperpartie. Schlamm- oder auch Fangopackungen liegen etwa 15 Minuten auf der Problemzone während die Bäder in Paraffin, Heublumen oder Dampf wesentlich länger dauern: zwischen 20 und 40 Minuten kann die Wärmetherapie hier in Anspruch nehmen.   Beliebt sind auch Infrarot-, Ultraschall- oder Hochfrequenzanwendungen, die die Hitze in Muskeln und Gewebe durch Licht, Schall oder Magnetismus erzeugen und deshalb besonders sanft zur Haut sind.